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Aus meinem Sachbuchpreis wollte ich etwas gemeinnütziges finanzieren. Zeitgleich postete ein 12jähriges Mädchen in einem Internetforum den Aufruf, man solle doch Geschichten schreiben, die sie ihrer Freundin ins Krankenhaus mitbringen könnte, weil dieser so langweilig sei.

Was für eine großartige Idee! Daraus wurden in Zusammenarbeit die Nimmermärchen geboren. Wir haben eine Ausschreibung gemacht, die eingegangen Geschichten wurde in der Vorweihnachtszeit in Schulen vorgelesen und mit Sternchen bewertet. Die schönsten haben wir in die Anthologie aufgenommen und der Erlös kommt gemeinnützigen Vereinen, zum Beispiel den Clowns für Kinder in Krankenhäusern zugute.

Ich habe auch einen Beitrag verfasst, der den Kindern gut gefiel. Ein ganz klassisches Märchen, das Mut macht.

Mysteria: Nimmermärchen, 12/2012, ISBN-978-1481129220

Eines Abends setzte sich die Mutter an seine Koje, um ihm einen Gutenachtkuss zu geben. Der Junge fragte: »Sind alle Fischer so arm wie wir?« Die Mutter lächelte versonnen, denn sie liebte ihren Sohn für seine klugen Fragen: »Weißt du, dein Großvater war auch schon Fischer. Er fing jeden Tag körbeweise Fische aus dem Meer. Sie wurden auf dem Markt verkauft und brachten viele Taler ein.« Der Junge setzte sich auf und lauschte gespannt.

Bildnachweis (Slider) pixelio.de: Wilhelmine Wulff, berwis, S. Hofschlaeger