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Die Science-Fiction im Mirabellensommer hat mir Riesenspaß gemacht, so dass ich direkt danach erneut dieses Genre ausprobiert habe. Dieses Mal mit etwas mehr Platz und einer längeren Geschichte. Aus meinem Erfahrungsschatz heraus schrieb ich eine Geschichte über einen Hund in der Zukunft, die thematisch sehr gut zur Ausschreibung "Roboterliebe" passte. Sie schaffte es in die Anthologie und ich genoss die Tatsache, dass ich ein wenig vom Sachtext mit meiner kynologischen Schreiberei verbinden konnte.

Saphir im Stahl: Roboterliebe, 12/2013, ISBN 978-3943948189

Ich springe durch den Park und freue mich. Alles riecht so gut! Die Bäume duften nach Frühling, die Zweibeiner riechen verliebt. Die Sonne scheint auf mein gelocktes Fell. Übermütig werfe ich den Oberkörper nach unten und fordere einen Abfallkorb zum Spielen auf, doch leider spielt er nicht mit. Aber ein aufregender Geruch weht mir daraus entgegen. Ich stelle mich auf die Hinterbeine, um hineinzusehen. Ein weggeworfenes Sandwich. Thunfisch! Thunfisch macht mich total verrückt. Ich muss den Thunfisch unbedingt bekommen, aber ich komme nicht ganz heran.
Ich stecke gerade mit dem Kopf im Müll, als sich etwas abrupt verändert.

Bildnachweis (Slider) pixelio.de: Wilhelmine Wulff, berwis, S. Hofschlaeger